Turnhallendeckenfachwerk
Die Rasterstruktur der Sporthalle ist eine Art räumliches Fachwerk, bei dem die tragenden Bauteile über Knotenpunkte nach bestimmten Regeln miteinander verbunden sind. Die Knotenpunkte sind im Allgemeinen als Gelenkverbindungen ausgelegt, und die Bauteile nehmen vorwiegend Zug- und Druckkräfte in Achsrichtung auf, wodurch relativ geringe Querschnittsabmessungen erreicht werden. Diese sich kreuzenden Bauteile stützen sich gegenseitig ab, verbinden tragende Elemente und Stützsystem organisch miteinander und ermöglichen so eine materialsparende Konstruktion. Aufgrund der regelmäßigen Struktur haben zahlreiche Stäbe und Knotenpunkte dieselbe Form und Größe, was die fabrikmäßige Herstellung und die Montage auf der Baustelle erleichtert.
